Dark Theme in Windows 10 aktivieren

Um den noch nicht veröffentlichten „Dark Theme“ in Windows 10 zu aktivieren ist lediglich ein Registry Schlüssel zu setzen:

Und zwar unter:

Dort einen neuen DWORD (32-bit) Schlüssel anlegen, diesen „AppsUseLightTheme“ (natürlich ohne Anführungszeichen) nennen und als Wert die 0 zuweisen:

wX_DT

Temperaturfühler DS18B20 per Shell auslesen

Kernemodule laden um den Temperatursensor anzusprechen:

Alternativ die Datei /etc/modules mit den Kernelmodulen ergänzen:

Temperatur auslesen und in eine Datenbank pipen:

Shell Skript über die Datei /etc/crontab automatisiert, minütlich starten:

 

ERGÄNZUNG von 09/2015:

Seit dem Oktoberrelease 2014 von Debian Wheezy muss die Datei /boot/config.txt um folgende Zeile ergänzt werden damit der Pi den Sensor erkennt:

raspi-config

Nachdem ein frisches Image von Raspdian auf die Karte gebrannt ist und der Pi zum ersten mal gestartet ist, müssen noch einmalig ein paar Einstellungen vorgenommen werden.

Hierfür bietet sich das enthaltene Tool Raspi-Config an, welches in der Shell mit folgendem Kommando zu starten ist:

(Der erste Login auf dem Pi gelingt übrigens mit dem Nutzer „pi“ und dem Kennwort raspberry)

  • Als erstes sollte man den nicht genutzen Speicherplatz auf der Karte mit dem Punkt „Expand Filesystem“ verfügbar machen. Nachdem das Script seine Arbeit getan hat, ist ab dem nächsten Neustart der gesammte Platz der Karte verfügbar.
  • Mit Change User Password kann man das Kennwort für den Benutzer „pi“ ändern, und sollte dies auch tun.
  • Für die meisten Fälle kommt beim dem RasPi das Booten zur Konsole in Frage, da er als Desktop Arbeitsplatz zwar grundsätzlich fähig, aber nur bedingt tauglich ist. Hier sollte man also einstellen, dass der Pi nur zur Konsole bootet. Das lässt Resourcen für seinen Job als Webserver, Mailserver, oder oder oder.
  • Bei Internationalisations wird der Pi für den deutschen Sprachraum angepasst:
    •  Change Local auf de_DE.UTF-8 sollte in den meisten Fällen die beste Wahl sein. Unter Umständen kann aber auch de_DE@euro ISO-8856-15 relevant sein. Im Zusammenhang mit älteren Programmen, könnte es hier zwar Probleme geben, ist aber unwahrscheinlich.
    • Unter Change Timezone auf Europe – Berlin umstellen, damit der NTP-Dienst des Pi die korrekte Zeitzone und somit die korrekte Zeit einstellen kann.
    • Change Keyboard Layout: Meistens betreibt man einen Pi ja Headless, sodass man diese Punkt vernachlässigen kann. Aber falls sollte man hier ein deutsches Tastaturlayout auswählen.
  • Advanced Options:
    • Bei Hostname kann man dem Pi einen netteren Namen geben als den Standardnamen „Raspberry“. Nicht das Raspberry schlecht wäre, aber etwas persönlicher darf es ja auch werden 🙂
    • Memorysplit: Für einen Konsolenbetrieb des Pi, kann man hier den für die GPU reservierten Speicher auf ein Minimum von 16MB setzen. Sollte man auch, da man ansonsten den knappen RAM des Pi verschwendet.

Die wichtigsten Einstellungen sollten damit erledigt sein. Aber wer möchte darf natürlich noch ein wenig in den weiteren Optionen des Tools herumstöbern.

Zuletzt sollte man aber nun die neuesten Updates für den Pi herunterladen und installieren. Dies geschieht wieder in der konsole mit den Befehlen:

Für gewöhnlich ist der Pi damit erstmal ein Weilchen beschäftigt und man hat genügend Zeit für eine Tasse Kaffee, oder auch zwei.

LAMPi – Pi als Webserver

Zunächst kommt als eigentlicher Webserver das bewährte Schwergewicht Apache zum Einsatz. Installiert wird er mit dem Befehl

Wenn alles funktioniert hat, kann man zum Testen die IP des Pi auf einem entfernen Rechner als URL eintippen. Hat alles funktioniert, kommt die bekannte „It Works“ Meldung des Apache:

ap2Mit folgendem Befehl wird nun PHP installiert:

Nach Abschluss der Installation sollte in dem Verzeichnis des Webservers ein kleines PHP Script abgelegt werden um den Erfolg der Installation zu testen:

Also Datei anlegen mit folgendem Befehl:

Folgende Zeilen müssen in den Editor eingegeben werden:

mit Strg+O und Strg+X wird die Datei gespeichert und der Editor beendet.

Anschließend die „neue“ Seite wieder in einem Webbrowser öffnen. Wenn die Ausgabe in etwa wie folgt aussieht, hat es funktioniert:

phpinfoNun fehlt aber noch das M in unserem LAMP-Server (Linux Apache MySQL PHP). MySQL wird daher mit folgendem Befehl installiert:

Nach Abschluss der Installation muss der MySQL-Prozess noch einmal neugestartet werden:

Damit ist der LAMP dann aktiv und Einsatzbereit. Für ein Testsystem kann es unter Umständen angenehm sein die Datenbank von einem externen Rechner mit der MySQL Workbench zu verwalten. der frisch installierte MySQL Server lauscht aber „leider“ nur auf Anfragen von der IP 127.0.0.1. Das ganze dienst natürlich der Sicherheit. Aber wie gesagt, auf einem Testsystem kann man das ganze lockern. Um dieses Sicherheitsfeature abzuschalten muss in der Datei /etc/mysql/my.cnf die Zeile

auskommentiert werden. Anschließend muss der MySQL Dienst noch neu gestartet werden. Wo wir gerade dabei sind die Sicherheit über Bord zu werfen, können wir auch gleich noch den vollen Root Zugriff extern auf den MySQL Dienst zulassen: Hierzu zunächst einmal auf dem Pi mit dem MySQL-Dienst verbinden:

In der MySQL Konsole wird nun mit folgenden Befehlen der externe Root Zugriff erlaubt:

Dank des Aufrufs ‚flush privileges“ ist keine Neustart des MySQL-Dienstes hier notwendig. Wer möchte kann nun noch PHP MyAdmin zur Verwaltung der Datenbanken des MySQL Server installieren:

Die Frage nach dem installierten Webserver beantworten wir pflichtbewusst mit apache, da wir diesen ja gerade installiert haben. Die zu installierenden Datenbanken lassen wir den Installer ebenfalls einrichten. Soll ja alles laufen hinterher 🙂

Nun muss phpMyAdmin noch mit Apache verknüpft werden. Dazu muss die apache2.conf bearbeitet werden. Also mit folgendem Befehl die Datei in den Texteditor laden:

Am Ende der Datei muss folgende Zeile eingefügt werden:

Mit Strg+O und Strg+X die Datei wieder speichern und den Editor verlassen.

Nachdem der Apache nun mit

neu gestartet ist, sollte phpMyAdmin über einen Browser erreichbar sein:

phpmyadminViel Spaß mit dem kleinen Pi WebServer!